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02.01.2016

1 Jahr schon

Ein Jahr ist es her, dass ich mit schwerem Herzen auf den Weg gemacht habe. Ein Jahr ist es her, dass ich mit zitternden Knien morgens in der Frühbesprechung saß und nicht wirklich wusste, was ich denken soll. In diesen 365 Tagen ist viel passiert. Ich habe viel erlebt und viel gelernt. Nur eins weiß ich immer noch nicht. Wie es weitergehen soll und was ich eigentlich will. Die Idee nach Tromsø zu gehen ist reizvoll, aber was bringt es, wenn ich da keinen Job habe? Bergen - das gleiche Problem. Hübsche Stadt, hübscher Dialekt, aber grad keinen Job. Also weiter Suchen und weiter arbeiten.
Derzeit ist die Sonnenaktivität ziemlich hoch und Sonnenstürme kommen fast jeden zweiten Abend vor. Der eine oder andere Sturm ist so heftig, dass sich die geladenen Teilchen zu wunderlichen grünen Figuren sasmmeln und über unseren Köpfen tanzen. Nordlicht ist eine faszinierende Sache. Immer und immer wieder. So schön, so unbegreiflich und doch irgendwie fremd. Jedes mal, wenn sich das Nordlicht bei uns zeigt, stehe ich frierend irgendwo draußen und bestaune das Sprektakel. Tagsüber verbringe ich die Zeit (abgesehen vom arbeiten) mit der einen oder anderen Skitour in der näheren Umgebung. Das hat schon was für sich, aus dem Haus zu fallen und mit den Ski direkt loslaufen zu können.

16.01.2014

Manchmal klappt es mit der Freiwoche

 Der Winter war ja nicht so dolle bis jetzt. Um nicht zu sagen, es war warm und regnerisch. Weihnachten war es mal etwas kälter, aber auch nicht so richtig kalt. Pünktlich zu meiner Freiwoche hat es angefangen zu schneien und von jetzt auf gleich ist es so richtig kalt geworden. Das ganze Wochenende kamen dicke weiße Flocken, die auch tatsächlich liegen bleiben wollten. Also Ski anziehen und los. Ob zum Einkaufen oder durch die beleuchtete Spor am frühen Abend. 
Leider war es eher "weniger" Schnee, der wirklich auf die Erde gefallen ist. Der Schnee war sehr trocken und sah am Anfang viel aus, aber ist innerhalb weniger Tage in sich zusammenfallen uns als dünner Teppich liegen geblieben. Trotzdem schön bei tiefblauem Himmel und knisterndem Frost die Welt zu entdecken.
Statt mit Ski nach Eikenosen zu gehen (die Straße war leider schon geräumt und nur noch vereist) habe ich meinen Dauer-Leih-Schlitten mit nach oben gezogen. Macht nicht so richtig viel Spaß, aber die Aussicht auf eine lange Abfahrt macht es ein bisschen wieder gut. Nach einer endlosen Stunde bergauf glitschen, habe ich den Schlitten umgedreht und mich runterfahren lassen. Rodelnd in den Sonnenuntergang.