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29.05.2016

Was macht Rudolph in der Stadt?

Durch einen Zufall (Langeweile) habe ich im Internet eine Stellenanzeige gefunden, die ganz interessant klang. Arbeiten am Ende der Welt, Extra-Urlaub (den ich nehmen kann, wann und wie ich will), Naturperlen direkt vor der Haustür und weg aus Trondheim. 
In einer Nacht- und Nebel-Aktion habe ich eine Bewerbung geschrieben und kurz vor Bewerbungsschluss abgeschickt. Dann habe ich wochenlang nichts gehört und die Sache eigentlich zu den Akten gelegt. Dann, auf dem Weg zum Flughafen, reißt mich das Handy aus dem Schlaf. Eine Nummer, die ich nicht kenne? Mmmh, ich war kurz davor, den Anruf wegzudrücken. Gut, dass ich es nicht gemacht habe, denn der Chef aus Hammerfest wollte gerne ein Telefonbewerbungsgespräch mit mir verabreden. Gesagt getan, Bewerbungsgespräch am Telefon, mal was neues. Um mir das Krankenhaus genauer anzusehen, sollte ich mal zum hospitieren vorbei kommen. Haha, vorbeikommen. Das sind knapp 20 Stunden Autofahrt. Mit ein bisschen Organisation und Tricksen habe ich eine knappe Woche frei bekommen und durfte mich in meiner liebsten Tätigkeit hingeben, dem Fliegen. Fliegen nach Tromsø finde ich immer wieder lustig mit der kurzen Landung in Bodø, wo die Leute ein- und aussteigen dürfen. Dann 1 Stunde Aufenthalt in in Tromsø. Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen aufgeregt, als ich abends um 22.45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in den kleinen Widerøe Flieger steige. Ich mag die Landschaft hier. Ein bisschen karg, ein bisschen einsam und irgendwie trollsk. Hammerfest ist der erste Stopp auf dieser Reise und meine Endhaltestelle. Der Flieger fliegt weiter über die Dörfer und hält da, wo Leute ein- oder aussteigen wollen. Nur halt ohne mich, ich bin, bei immer noch strahlendem Sonnenschein, um 23.15 in Hammerfest ausgestiegen und dort vom Chef abgeholt worden. Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug hat sich ein Schalter umgelegt und mein Ich weiß, dass es hier zu Hause sein kann. Wär ja nett, wenn es mich vorher gefragt hätte...
Am nächsten Tag werde ich nach dem Frühstück zur Dorfrundtfahrt abgeholt und danach geht es zum gemeinsamen Mittagessen mit allen Kollegen. Der Chef lädt ein. Alle wirken offen und interessiert. Und vor allem scheint es ihnen wichtig zu sein, wer die Stelle bekommt. Die wollen nicht irgendeinen Kinderarzt haben, die wollen, dass ICH dahin komme. 
Und dafür strecken sie sich ganz schön lang. Einladungen zum Abendessen, zu einem Konzert, einer Wanderung inklusive Pfannkuchen backen und natürlich gucken im Krankenhaus. Alle die ich treffe, versuchen mir gute Gründe fürs Bleiben zu vermitteln. St. Olavs mit Euren NEIN, dann vielleicht, eventuell, wenn nichts anderes dazwischen kommt, mal sehen... kommt ihr da nicht weit. 
Rund um Hammerfest ist ein Zaun aufgestellt, damit die Rentiere nicht ständig in die Stadt laufen. Rudolph und seine Artgenossen halten sich nicht unbedingt immer an die Verkehrsregeln und gehen auch mal bei Rot über die Straße oder laufen in verkehrter Richtung in der Einbahnstraße. Auf der Internetseite der Kommune, kann man Rentiere melden, die gegen die Verkehrsregeln verstoßen haben. Eine andere Welt...
Auf der kurzen, aber sehr schönen Wanderung zu Tyven, dem Hausberg des Dorfes, treffen wir neben Vögeln und Pfannkuchen auch ein paar Rentiere. Eine ganze Familie genießt das frische Gras an der Außenseite des Zauns. Ein bisschen scheu sind die Tierchen ja, aber immerhin haben sie sich gezeigt und nicht wie alle anderen Säugetiere vor mir versteckt. Das kann der Beginn einer langen Freundschaft werden. 
Wieder zurück in Trondheim, muss ich mich schnell entscheiden, was ich will. Neo und Intensivmedizin, dafür einen unflexiblen Arbeitsplan und jährliche Reduktion meiner Lebensqualität oder Landarztpädiatrie mit exotischen Alltag und allen Annehmlichkeiten, die die Finnmark so zu bieten hat. Ich entscheide mit für letzteres. Für den Fall, dass es mir doch nicht gefällt, habe ich die Verabredung, dass ich auf die Neo zurückkommen kann. Netz und doppelter Boden. Also Hammerfest, pass auf. Ich komme. 
Ach ja, eine Internetrecherche hat ergeben, dass die Gehilfen des Weihnachtsmanns im Sommer genau das gleiche machen, wie die meisten Menschen auch. Sie liegen am Strand und genießen das Leben. 


02.01.2016

1 Jahr schon

Ein Jahr ist es her, dass ich mit schwerem Herzen auf den Weg gemacht habe. Ein Jahr ist es her, dass ich mit zitternden Knien morgens in der Frühbesprechung saß und nicht wirklich wusste, was ich denken soll. In diesen 365 Tagen ist viel passiert. Ich habe viel erlebt und viel gelernt. Nur eins weiß ich immer noch nicht. Wie es weitergehen soll und was ich eigentlich will. Die Idee nach Tromsø zu gehen ist reizvoll, aber was bringt es, wenn ich da keinen Job habe? Bergen - das gleiche Problem. Hübsche Stadt, hübscher Dialekt, aber grad keinen Job. Also weiter Suchen und weiter arbeiten.
Derzeit ist die Sonnenaktivität ziemlich hoch und Sonnenstürme kommen fast jeden zweiten Abend vor. Der eine oder andere Sturm ist so heftig, dass sich die geladenen Teilchen zu wunderlichen grünen Figuren sasmmeln und über unseren Köpfen tanzen. Nordlicht ist eine faszinierende Sache. Immer und immer wieder. So schön, so unbegreiflich und doch irgendwie fremd. Jedes mal, wenn sich das Nordlicht bei uns zeigt, stehe ich frierend irgendwo draußen und bestaune das Sprektakel. Tagsüber verbringe ich die Zeit (abgesehen vom arbeiten) mit der einen oder anderen Skitour in der näheren Umgebung. Das hat schon was für sich, aus dem Haus zu fallen und mit den Ski direkt loslaufen zu können.

06.12.2014

Klirrende Kälte

Und wieder einmal auf Wohnungssuche, dieses mal in Trondheim. Neuer Arbeit, neue Stadt. Ob ich das will? Vielleicht ein bisschen, aber sicher nicht mit vollem Herzen. Aber die Ausbildungsordnung sieht es nun mal so vor. Und die Versprechungen sind toll. Wir werden sehen, wie es wird.
Für 2 Tage bin ich nach Trondheim geflogen, um mir ein paar Wohnungen anzusehen. Nein, keine Wohnungen, Zimmer. Bald schon steht fest, dass ich in einen Stall ziehen werde. Eine Studenten-WG, etwa 5km vom Krankenhaus entfernt. Immerhin ein eigenes Bad. Und die Küche angenehm groß und sauber. Das Abenteuer Trondheim kann beginnen.

16.08.2014

Auf der anderen Seite

Da sitze ich nun, auf der anderen Seite des Kang-La Passes und habe vor allem Lust wieder auf die ruhige, einsame Seite zurückzugehen. Naja, den Pass von der Manang-Seite hoch will ich auch nicht. Und eigentlich bin ich auch ein bisschen gespannt, wie es weiter geht. Aber es war halt so extrem schön besonders in der Einsamkeit von Meta, Nar und Phoo.

In der Gegend von Manang wird viel Buchweizen angebaut. Die Felder leuchten in strahlendem Rosa - so sieht also Buchweizen aus. Hatte ich noch nie so wahrgenommen, aber es sieht wirklich gut aus. Manang ist wieder ein richtiges Städtchen, mit Einkaufsläden, einem Kino (funktioniert gerade nicht) und einer Gesundheitsstation (in der Hauptsaison arbeitet sogar ein Ausländerarzt dort, der Wanderer mit Höhenkrankheit und/oder Gastroenteritis behandelt). Unser Hotel hat einen großen, leider auch kalten Aufenthaltsraum. Nach und nach kommen immer mehr Menschen und es wird voll. Ganz schön anstrengend. Ich gehe lieber früh ins Bett. Wieder mal spielt der Regen eine leise Schlafmelodie. Die Melodie spielt auch am nächsten morgen noch. Och nee... Chiya, Chapati und los. Im strömenden Regen. Wir laufen die 4 Stunden durch. Ich will keine Pause machen, ich will ins Trockene. Mein Reiseführer hat irgendwas von 5-6 Stunden geschwafelt und ich bin unendlich erleichtert, als wir Yakkharta viel früher als ich erwartet hatte, erreichen. Das Guest House ist ähnlich wie das in Manang. Es gibt einen großen Aufenthalts- und Essraum und auf der anderen Seite der Straße sind die Schlafzimmer. Ich verbringe einen Teil des Nachmittags im Aufenthaltsraum. Irgendwann ist mir aber so kalt, dass ich erstmal eine Runde schlafen muss, um mich wieder aufzuwärmen. Nachmittags ist dann mal eine kurze Regenpause und ich kann ich einen Spaziergang durch den Ort machen. Der Ort besteht eh nur aus der einen Straße mit ein paar Hotels rechts und links. Am Ortsausgang ist wieder eine Manimauer. Wenn es doch nur etwas heller am Himmel wäre...
Um nicht weiter an den Regen denken zu müssen, gehe ich wieder früh ins Bett. Da ich aber den halben Nachmittag geschlafen hatte, wird die Nacht eher unruhig. Ach wofür hat man denn viele Bücher mit? Ich kann ja auch von 2-3 Uhr lesen. Und dann weiterschlafen, bis 6.30 Uhr. Dachte ich. Um kurz vor 5 klopft es an meine Tür? Was in aller Welt will die Welt so früh?? Pasang?? Hä? Oh die Berge sind zu sehen? Innerhalb von Minuten bin ich fertig angezogen und stehe auf der Straße. Es ist halb hell und Anapurna 2-4, sowie Teile von Gangapurna strahlen mich an. Wow! Dafür stehe ich gerne auf. Ich gucke und gucke und gucke. Das ist unbeschreiblich. Der Himalaya steht vor mir und lacht mich an. 
Und ich lache zurück. Die Wolken der letzten 2 Tage sind verschwunden und der Himmel ist dermaßen unschuldig blau, als könnte er gar nicht grau sein. 
 
 

Nach dem Frühstück geht es los in Richtung Thorung La Highcamp. Teepause inklusive. Es ist herrlich warm und sonnig. Der Himmel ist blau und die schneebedeckten Berge strahlen mich an. Da kann mich nicht mal die chinesische Schokolade verschrecken (die wirklich erschreckend ist - Adventskalenderschokolade ist dagegen eine Delikatesse, mmhhhh). Die letzte halbe Stunde zum Highcamp geht wieder mal steil bergauf. 4900m über meinem Zuhause sitze ich in der Sonne, trinke Tee und fühle mich unsterblich. 

Nach dem Mittagessen geht es noch auf einen kleinen Aussichtspunkt, keine 10 Minuten vom Hotel entfernt. Die Aussicht ist umwerfend. Das ist so schön, dass ich gar nicht weiß wohin mit all diesen Gefühlen. Das unbeschreibliche in Worte fassen. Also ja... Es ist schön. Nee das reicht nicht. Das ist viel zu lapidar. Es ist wunder-wunder-wunder-schön? Nee, auch nicht genug. Dieses Bild von den bunten Gebetsfahnen im Wind, vor dem himalaya-blauen Himmel mit den 8000m hohen Bergen im Hintergrund, bleibt einfach unbeschreiblich, herzschmelzend, seelenbelebend, phantastisch. Hier berühren sich wirklich Himmel und Erde. Und ich bin hin und weg. Immer wieder muss ich meine Augen zu machen, um sicher zu sein, dass die Bilder weiter vor meinem inneren Auge auftauchen, auch wenn mein äußeres sie nicht sehen kann. Ja, die Bilder bleiben. Und sie bleiben so majestätisch, so anmutig, so groß und so schön. Unvergesslich.
Landschaftlich weiß ich mal wieder nicht, wo ich eigentlich bin. Klar, Himalaya, aber eigentlich hätte ich hier nicht diese sandigen, rutschigen Berge erwartet. Und diese Wellen im Berg, die waren in meiner Erwartung auch nicht da. Aber sie passen hierher. Bei den vielen kleinen Türmchen muss ich auch einen bauen. Nur so als Vorsicht, damit mich kein Troll auf dem weiteren Weg mit Steinen bewirft. Ca 5000m hoch, jetzt gibt es auch hier keine Bäume und Sträucher mehr. Nur noch Flechten, Moose und kleine Blümchen.
Die Sonne scheint, als wollte sie es wieder gut machen, dass sie so lange nicht da war. Es hätte keinen besseren Tag geben können, als ausgerechnet diesen einen, um hier zu sein. Sicher wäre die Aussicht wo anders auch toll gewesen, aber eben nicht ganz so besonders wie hier.
  

Ich habe Lust das Sonnenaufgangserlebnis vom Kang-La zu wiederholen. Also wollen wir am nächsten morgen früh los. Der Weg ist langweilig, kein Sonnenaufgang, keine Yaks. Nebel und Wolken begleiten uns. Anstrengend ist es vor allem mental, nicht körperlich. Und dann sind vor auch schon auf dem Pass. Alles ist mit einer Schicht Raureif bedeckt. Frisch... Fast ein bisschen enttäuscht bin ich, hier zu sein. Klar, stolz auf mich und meine Beine, aber Thorung La ist kein Vergleich zu Kang-La. Thorung-La ist der breiteste Pass der Welt. Ich merke gar nicht, dass ich hier auf zwischen 2 Bergen stehe. Es ist eine weite Ebene. Schade. Nach den obligatorischen Bildern gehen wir weiter. Weiter, zurück in die Zivilisation. Ob ich das will? Nein, ganz sicher nicht. Ich würde wohl eher umdrehen wollen. Aber so ist das Leben, es geht weiter, nicht zurück. Der Weg runter ist weniger steil als der Weg runter vom Kang-La Pass. Vielleicht sogar ein bisschen langweilig. Nach 3 Stunden ein kleiner Schock - ein Baustellenfahrzeug. Die wollen eine "Straße" zum Pass hoch bauen. Naja, Trollstigen gibt es ja auch. Wäre wohl ohne Straße nicht so berühmt und vielleicht noch schöner. Puuh, eine Straße. Autos, Menschen... Vielleicht könnte ich ja doch zurück??

Muktinath ist ein Schmelztiegel der Religionen. Der Tempel hier wird von Hindus und Buddhisten gleichermaßen geheiligt. Klar, dass ich da auch hin muss. Liebe Inder, warum bestätigt ihr eigentlich immer wieder aufs neue meine Vorurteile? Wo Inder sind, da liegt tonnenweise Müll herum. Wir kommen in Muktinath an und stolpern als erstes durch dicke Müllberge. Auf den Bänken am Ortsausgang sitzen Inder (Pilgerstätte für Hindus - klar dass da auch Inder kommen wollen) und werfen ihren Müll einfach hinter sich. Ich bin in solchen Momenten so abgrundtief enttäuscht von der Welt.

Nach einer kurzen Pause im Hotel, geht es zum Tempel. In einem der vielen Tempelchen brennt ein ewiges Feuer. Also der Tempel wurde um eine winzig kleine Naturgasquelle herum gebaut und da brennt ein Flämmchen. Sieht chic aus, weil drunter ein Wasserpfützchen ist. Aber die große Erleuchtung habe ich da nicht erfahren. Pasang weiß noch einen weiteren Ort. Dzong, nur eine Stunde entfernt. Er meint, dort würde es mir besser gefallen. Bingo - dort gefällt es mir viel besser. Kein Tourist stört, kein Inder wirft seinen Müll achtlos in die Gegend und alles scheint noch "echt" zu sein. Ich darf mir das Kloster angucken. Wieder mal bunte, sehr naive Bilder an den Wänden und ein meditierender Buddha vorne. Der Abt des Klosters setzt sich im Hof dazu und erzählt über die Schule und seine Mönchskinder. Er leitet dieses Kloster und die Schule, die 35 Kindern ein Zuhause und eine Zukunft bietet. Sie haben sogar ein Klo, strahlt er stolz. Mein ganzes ich sitzt demütig da. Ein Klo!!! Mann, was will ich eigentlich? Ich habe doch alles. Ein Klo!!!
Ich darf im Klostergarten Aprikosen vom Baum pflücken. Lecker!!! Die letzten 2 Wochen habe ich kein Obst gegessen, fällt mich jetzt auf. Gab es einfach nicht. Erst im Nachhinein merke ich, dass ich es vielleicht doch vermisst habe. Oder halt, dass diese Aprikosen jetzt besonders gut sind. Mit dem Gefühlsgemisch aus Demut und Dankbarkeit gehe ich zurück.

Die letzte Etappe auf meinem persönlichen Annapurna Circuit geht nach Jomsom. Es ist warm, staubig und geht nur bergab. Statt auf der Straße laufen wir am Ufer des Flusses, der nach Mustang fließt. Pause im Hilton Hotel. Der Tee ist lecker, aber ich würde doch fast noch lieber den Yakbuttertee trinken, wenn ich noch mal auf die andere Seite der Berge könnte. Jetzt! Statt dessen geht es weiter nach Jomsom. Pasang kauft Pfirsiche. Die sehen wirklich lecker aus. Meine Bakterienflora wird sich freuen. Besonders, weil ich den Pfirsich auch noch an einem Straßenwasserhahn abwasche. Und was machen die kleinen Bakterien? Sie vertragen sich gut, mit allen, die schon da sind. Asbest scheint dagegen ein sehr empfindliches Material zu sein...

Das Tal in dem Jomsom liegt, ist ein Windkessel. Jeden Tag, ab ca 10 Uhr fängt der Wind an. Er pustet den ganzen Tag bis er nachts irgendwann abflaut. Daher wird der Nachmittagsspaziergang auch sehr luftig. Schön ist der Ort nicht. Eine Straße mit Autos und Motorrädern und Hotels daneben. Und eine Kaserne. Kein Geld für Schulen, aber Kasernen bauen. Och Nepal... Wähl mich zum Diktator, ich bring das in Ordnung.

Tja und jetzt? Soll das Abenteuer Annapurna vorbei sein? Vermutlich schon. Zumindest für dieses mal. Denn ich plane schon wieder zu kommen. Zu sehr hat mich dieses Fleckchen Erde fasziniert. Der Urlaub ist aber noch nicht vorbei. Eine Dschungelwanderung wartet noch auf mich. Nix wie hin!



30.06.2014

Fabelaktige Tafjordfjella




Die Bilder sagen mehr als genug.

16.01.2014

Manchmal klappt es mit der Freiwoche

 Der Winter war ja nicht so dolle bis jetzt. Um nicht zu sagen, es war warm und regnerisch. Weihnachten war es mal etwas kälter, aber auch nicht so richtig kalt. Pünktlich zu meiner Freiwoche hat es angefangen zu schneien und von jetzt auf gleich ist es so richtig kalt geworden. Das ganze Wochenende kamen dicke weiße Flocken, die auch tatsächlich liegen bleiben wollten. Also Ski anziehen und los. Ob zum Einkaufen oder durch die beleuchtete Spor am frühen Abend. 
Leider war es eher "weniger" Schnee, der wirklich auf die Erde gefallen ist. Der Schnee war sehr trocken und sah am Anfang viel aus, aber ist innerhalb weniger Tage in sich zusammenfallen uns als dünner Teppich liegen geblieben. Trotzdem schön bei tiefblauem Himmel und knisterndem Frost die Welt zu entdecken.
Statt mit Ski nach Eikenosen zu gehen (die Straße war leider schon geräumt und nur noch vereist) habe ich meinen Dauer-Leih-Schlitten mit nach oben gezogen. Macht nicht so richtig viel Spaß, aber die Aussicht auf eine lange Abfahrt macht es ein bisschen wieder gut. Nach einer endlosen Stunde bergauf glitschen, habe ich den Schlitten umgedreht und mich runterfahren lassen. Rodelnd in den Sonnenuntergang.